100-Meter-London: Gatlin überführt und Bolt bekommt doch noch Gold!

· 2 Minuten Lesezeit

(fpa) Paukenschlag in London. 

Justin Gatlin (USA) ist bei der Weltmeisterschaft in London beim berüchtigten 100-Meter-Lauf vor seinem Landsmann Christian Coleman über die Ziellinie gelaufen. Der achtfache Olympiasieger Usain Bolt hingegen wurde beim letzten Lauf seiner Karriere lediglich Dritter.

Die Auswertung der D-Probe der beiden Amerikaner hat nun allerdings ergeben, dass beide Sportler mit unerlaubten Substanzen nachgeholfen haben. Laut einer Pressemitteilung der SADA (Spectacular Anti-Doping Agency) heißt es, dass Gatlin sowie Coleman positiv auf das Mittel Selters getestet wurden. In der Szene ist diese Substanz auch unter dem Namen "blaues Gold" bekannt und wird am Wettkampftag oral eingenommen um eine deutliche Leistungssteigerung zu erreichen.

Gatlin, der bereits mehrfach in seinem Leben des Dopings überführt wurde, hat über seinen Agenten verkünden lassen, dass er natürlich wieder als Kronzeuge zur Verfügung stehen würde, um seine Dopingsperre zu minimieren. Dies wolle er direkt klarmachen, bevor sein Kollege Coleman auf diese Idee kommt. Gatlin droht eine zweifache Sperre auf Lebenszeit, welche er mit seiner Kooperationserklärung gerne auf einfache Lebenszeit reduzieren möchte. Die Aufklärungsarbeit mit der Anti-Doping Organisation hätte ihm zuletzt sehr viel Spaß bereitet. Jetzt wo Bolt in den Ruhestand geht und er selbst auch schon 35 Jahre alt ist, macht die Sache mit dem Laufen ja ohnehin nicht mehr viel Sinn, sagte er uns auf Nachfrage.

Laut Gatlin sagte Bolt nach dem Rennen zu ihm, dass er es nicht verdient hätte ausgebuht zu werden. Mehrere unabhängige Lippenleser hingegen konnten mit 97 prozentiger Sicherheit bestätigen, dass Bolt zu Gatlin sagte: "Freu dich ruhig für ein paar Stunden. Ich bekomme mein Gold noch." Bolt hatte also wieder mal den richtigen Riecher.

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Weshalb nun neben Gatlin - dem Dauer-Doping-Sünder - auch Coleman positiv getestet wurde, ist noch nicht bekannt. In der Vergangenheit soll Gatlin beim gemeinsamen Teamessen, kurz vor dem Finale, schon mal eine Flasche "Wasser" rumgereicht haben, mit den Worten "Das Zeug verleiht Flügel". Offenbar ist nun Coleman Opfer dieses fiesen Tricks geworden.

Unter dem Hashtag #boltisgold wird der sympathische Jamaikaner von seinen Fans im Netz gefeiert und in den verdienten Ruhestand verabschiedet.

Bildnachweis: Shahjehan / Shutterstock.com

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